Reisebericht Griechenland

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Gleich nach Italien gehört Griechenland zu den wichtigsten Urlaubsländern Europas. Wie kaum ein anderes Land weckt es heute wie vor Tausenden von Jahren die Fantasie der Menschen und verleitet sie zu ungeheuren Höhenflügen. Denker, Dichter und Philosophen durchstreiften in der Vergangenheit das Land auf der Suche nach Antworten und Künstler prägten das Gesicht Griechenlands auf die unterschiedlichste Weise. Ob die Akropolis in Athen, der Palast des Minos auf Kreta oder das antike, sagenumwobene Delphi – sie alle sind stumme Zeugen einer unglaublich bewegten Vergangenheit Griechenlands. Gleichzeitig gilt das Land laut dem Human Development Index als sehr hoch entwickelter Staat. Moderne trifft Antike, Geschichte trifft Zukunft.

Ein Reisebericht Griechenland ist zu wenig

Es ist schwer, alles in einen Reisebericht Griechenland zu packen, um diesem wunderschönen Land gerecht zu werden. Tatsache ist, dass Kulturliebhaber auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Nirgendwo sonst in Europa kann man soviel Kultur und Geschichte auf einem Fleck erleben wie in Griechenland. Auch Sonnenanbeter und Badebegeisterte werden von den wunderbaren Sandstränden am tiefblauen Meer begeistert sein. Keine Bucht gleicht der anderen und man fiebert förmlich danach, zu entdecken, was hinter der nächsten Bucht wartet.

Das wahre Herz Griechenlands

Das Herzstück dieses außergewöhnlichen Landes jedoch sind die Menschen. Jemand, der lediglich einen reinen Badeurlaub verbringen möchte oder die Sehenswürdigkeiten nacheinander besichtigt wie eine To-do-Liste, wird hiervon freilich kaum etwas mitbekommen. Denn es gibt sie, die abgeschiedenen Dörfchen im Landesinneren. Kaum ein Tourist verirrt sich dorthin und die Bevölkerung besteht vorwiegend aus älteren Menschen. Die Jungen zieht es an die Küste, wo der Tourismus brummt und das Leben pulsiert. Aber tatsächlich liegen diese Dörfchen wie Kleinode versteckt im Hinterland. Uralte Olivenhaine sind stumme Zeugen dieser vergessenen Schönheit.

Griechenland kulinarisch und preiswert genießen

Es macht sich bezahlt, sich ein Auto zu mieten (Angebote gibt es in den größeren Städten wie Athen schier endlos) und die verwunschenen Straßen in die zerklüftete Landschaft hinein zu erkunden. Hinter jeder Kurve wartet ein neues Bild und je länger man fährt, desto ursprünglicher wird die Gegend. Zur Mittagszeit kann man in einer Taverne wunderbar Rast einlegen und bei einer zünftigen Meze Geist und Körper stärken. Erwähnenswert ist dabei auch, dass die an den Küsten erschreckend hohen Preise ein paar Kilometer ins Landesinnere hinein deutlich abfallen. Der Abstecher ins Hinterland lohnt sich also auch aus finanziellen Gründen. Es bleibt zu hoffen, dass dieser kleine Reisebericht Griechenland und seinen unbekannten Schönheiten zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen und Erholungssuchenden eine Hilfe sein kann; verdient hätte es diese Wiege der Zivilisation allemal. (Foto @ Flickr.com © rheinblogger)

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