Reisebericht Santorin

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Nicht jeder Ort hat einen Reisebericht verdient; ein Reisebericht Santorin zu Ehren jedoch ist mehr als berechtigt. Für manch einen mag Santorin die schönste Insel Griechenlands sein. Doch was macht die Insel in der Ägäis so besonders? Seit den 70er-Jahren erfreut sich Santorin großer Beliebtheit und das zu Recht.

Santorin – schwarzer Sand, blaues Meer, weiße Häuser

Jeder kennt sie, die bekannten in Blau und Weiß gehaltenen Postkartenmotive, die als Synonym für Griechenland stehen. Und tatsächlich präsentiert sich Santorin griechischer als das Festland selbst und hat es dabei erstaunlicherweise geschafft, sich trotz der jährlichen Touristenströme seinen natürlichen Charme ohne Kitsch zu bewahren. Santorin stellt die südlichste der Kykladeninseln dar und liegt auf dem südägäischen Vulkangürtel, der sich bis an die türkische Küste erstreckt. Der Archipel besteht aus sechs kleinen Inseln. Die Hauptinsel Santorin wird vor allem in Griechenland selbst auch als Thira bezeichnet. Santorin ist wirklich etwas absolut Besonderes. Man ist tatsächlich überrascht, wieviel Naturschönheit es inmitten eines Touristenlandes wie Griechenland noch zu finden gibt. Während die halbmondförmige Insel nach außen hin flach abfällt und in schwarze Strände mündet, fällt die Innenseite zum Krater hin steil ab. Bis zu 300 Meter über dem Meeresspiegel thronen die kleinen Häuser und Gassen auf ihren Klippen. Man meint beinahe, dass sie jederzeit hinabstürzen, doch sie stehen an ihrem Ort Jahr für Jahr für Jahr.

Genießen auf höchstem Niveau auf Santorin

Hier wird dem Urlauber das Nichtstun und Genießen wirklich einfach gemacht. Kleine Restaurants und Tavernen schmiegen sich eng aneinander und liegen scheinbar in keinem Wettstreit miteinander. Offenherzigkeit und die typisch südländische Gastfreundschaft lassen in den warmen Abendstunden die Tische zusammenrücken, sodass kaum noch einzelne Lokale zu erkennen sind. Und während ein lauer Wind weht und das Straßenpflaster noch von der Sonne warm ist, genießt man die einzigartig leichte mediterrane Küche Griechenlands. Meze wird gereicht: Eine Auswahl an frischen Käsesorten, gegrilltem Fleisch in vielen Variationen, Gemüse, Salat und würzigen Dips mit frischem duftendem Brot lassen den Abend zum Höhepunkt des Tages werden. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Reisebericht Santorin einen kleinen Einblick geben konnte und Lust auf eine Entdeckungsreise nach Santorin macht. Überraschenderweise gar nicht klischeehaft und kitschig zeigt sich der Archipel in der Ägäis so vielseitig wie kaum eine Insel. Neben Wassersport und unvergesslichen Tauchausflügen kommen Urlauber auch bei Wanderungen auf ihre Kosten. Allerdings kann kein Reisebericht Santorin in der Weise gerecht werden, wie es diese schöne Insel verdient hätte. (Foto: @ Flickr.com © Fathzer)

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