Reisebericht Zypern

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Auf der griechischen Insel Zypern im östlichen Mittelmeer haben im Laufe der langen Vergangenheit viele Kulturen ihre Spuren hinterlassen. Anders wie in den meisten Ländern zeigt sich auf Zypern diese bewegte Vergangenheit noch sehr deutlich. Ruinen, alte Kirchen und Klöster, liebevoll restaurierte Kulturdenkmäler und Museen geben dem interessierten Zypern-Reisenden Einblicke in längst vergangene Zeiten. Und als wäre das noch nicht genug, hat sich die schöne Insel auch einen Namen als sonnenverwöhntes Urlaubsparadies gemacht, das mit herrlichen Badestränden, weißen Küsten und türkisfarbenem Meer lockt.

Zypern – Das Land der Gastfreundschaft

Wie jeder Reisende erfahren wird, zeigen sich die Einwohner Zyperns ganz besonders gastfreundlich, deshalb sollte in keinem Reisebericht Zypern diese besondere Eigenschaft vernachlässigt werden. In beiden Teilen Zyperns, dem türkischen Nordzypern und dem südlichen Zypern zeigen sich die Einheimischen von der ganz typischen südländischen Offenherzigkeit. Fährt man ein Stückchen ins Inselinnere und macht in kleinen Dörfchen Halt, die es noch überall gibt, sitzen abends die „Alten“ vor den Türen ihrer kleinen Häuschen, wie sie es vor 200 Jahren wahrscheinlich schon gemacht haben. Während man in vielen Ländern als Tourist von den Einheimischen nicht wirklich gern gesehen ist, hat man auf Zypern das Gefühl, tatsächlich willkommen zu sein. Jeder, der sich ein bisschen Zeit nimmt, wird schnell feststellen, dass Zypern weit mehr zu bieten hat als Badestrände und mit Touristen überflutete Kulturdenkmäler.

Ein Muss: die zyprische Küche

Ein Genuss für die Augen, die Nase und den Gaumen ist die zyprische Küche. Jemand, der fern der Heimat die typisch österreichische Semmel vermisst, ist selbst schuld. Zypern ohne seine unverwechselbare, köstliche Küche ist nur der halbe Urlaub. Geprägt wird die mediterrane Küche der Insel von zahlreichen Einflüssen verschiedenster Kulturen. Über Jahrhunderte hinweg stand Zypern unter dem Einfluss assyrischer, persischer, ägyptischer, griechischer und römischer Herren. 1571 fiel das Juwel im Mittelmeer an das Osmanische Reich, weshalb auch heute neben griechischen Einschlägen vor allem auch türkische Einflüsse in der zyprischen Küche zu finden sind. Wie in Griechenland spielen auch auf Zypern vor allem Meze eine große Rolle. Dabei werden auf etwa 16 bis 30 kleinen Tellerchen verschiedenste Fleisch- und Fischgerichte „im Kleinformat“ gereicht. Salat, Brot, verschiedene Sorten Käse, gegrilltes Gemüse und Soßen bieten einen Querschnitt durch die gesamte kulinarische Vielfalt der zyprischen Küche. Die typischen Schmor- und Eintopfgerichte genießen die Einheimischen übrigens eher an Feiertagen. Im Endeffekt kann ein Reisebericht Zypern nur in einem sehr beschränkten Maße gerecht werden. Am besten ist es, einfach selbst hinzufahren und Zypern auf die ganz eigene Art für sich zu entdecken. (Foto @ Flickr.com © wiseguy71)

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